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Automobilindustrie als Vorbild

Lean-Management hat bei der Entwicklung und Herstellung von Automobilen zu herausragenden Erfolgen geführt. Mit den gleichen Methoden können auch bei IT-Projekten mit geringerem Ressourceneinsatz bessere Ergebnisse erzielt werden.

In den Automobilunternehmen sind bei Neuwagenprojekten die geplanten Markteinführungstermine und die Zielkosten feste Größen, die zwingend erreicht werden müssen, da die neuen Fahrzeuge im scharfen internationalen Wettbewerb ansonsten keine Chance am Markt hätten. Ein Automobilhersteller, der bei der Entwicklung und Herstellung neuer Automobile lediglich die durchschnittliche Erfolgsquote von IT-Projekten erzielen würde, wäre innerhalb weniger Jahre insolvent.

Dabei ist es der Automobilbranche in den vergangenen 15 Jahren bei der Entwicklung und Herstellung ihrer Fahrzeuge nicht nur gelungen, die Fahrzeugqualität kontinuierlich zu steigern und die Produktivität dramatisch zu verbessern, sondern gleichzeitig die Entwicklungszeiten zu halbieren und den Kunden „mehr Auto fürs gleiche Geld“ zu geben. Kein Wunder, dass die Kundenzufriedenheit der Neuwagenkäufer Jahr für Jahr neue Rekordwerte erreicht. Grund für diese Erfolgsgeschichte sind die Lean Management-Methoden von Toyota, die seit Anfang der 90er Jahre in der breiten Öffentlichkeit bekannt wurden. Das Grundprinzip des Lean Management besteht darin, jegliche Form der Verschwendung im Unternehmen zu beseitigen – das heißt, alle Aktivitäten und Bestandteile zu identifizieren und zu eliminieren, die für den Kunden keinen entsprechenden Mehrwert schaffen.

Lesen Sie mehr zu Lean-Management und die Bedeutung dieser Methode für den Bankensektor im beiligenden Artikel, der im August 2006 in "die bank" erschienen ist.