OK

Wir verwenden Cookies um Ihnen eine bestmögliche Nutzererfahrung auf unseren Websites zu bieten. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Beim Umsetzen von Connected Mobility Lösungen ist die Schweiz in einer Spitzenposition

Die Schweizer sind frühzeitige Anwender (early adopters) von neuen Mobilitätsangeboten, darüber waren sich die Referenten und Teilnehmer des Schweizer Mobilitätskongresses in der Mall of Switzerland in Ebikon (LU) Ende Januar einig. Oliver Inderwildi fasst die wichtigsten Punkte zusammen.

Der Anteil der Bevölkerung, der auf Car-Sharing Nutzer fällt, ist im europäischen Vergleich in der Eidgenossenschaft mit Abstand am grössten. Aber nicht nur Privatpersonen, sondern auch Schweizer Firmen nutzen diesen Connected Business Service gerne, da er Flexibilität bringt und gleichzeitig Kosten spart. Ein Ende dieser Erfolgsgeschichte ist nicht abzusehen – dies schlussfolgerten die Vertreter aus Wissenschaft, Politik & Wirtschaft. Neben dem «klassischen» Car-Sharing interessieren sich die Schweizer BürgerInnen auch mehr und mehr für peer-to-peer Car Sharing Plattformen wie Sharoo, Bike Sharing wie Smide oder neuen Formen des Wohnens, die den Mietvertrag direkt mit Abonnements von Mobilitätsanbietern verbindet. Das Mobiltelefon ist dabei der ständige Begleiter, der diese neuen Services möglich und praktikabel macht.

Die Referenten des Mobilitätskongresses erinnerten allerdings auch daran, dass die Schweiz sich nicht auf Ihren Lorbeeren ausruhen sollte, sondern weiter in die Zukunft investieren muss. Der Nidwaldner Ständerat Hans Wicki untersticht die Notwendigkeit der Rekonstruktion des Luzerner Bahnhofes zu einem Durchgangsbahnhof, um die Innerschweizer Infrastruktur wettbewerbsfähig zu halten und gleichzeitig die Gesamtschweizer Entwicklung zu stärken. Vertreter der Wirtschaft präsentierten neue Modelle, welche die persönliche Mobilität mehr und mehr zum digitalen Service machen, forderten aber Unterstützung von Seiten der Politik für diese digitale Umwälzung. Insgesamt bietet die Schweizer Mobilität ein gutes Bild, solange weiter in die Zukunft investiert wird und neue Ideen so beherzt wie bislang aufgenommen werden.

Von Seite der Schweizer Unternehmen muss die Entwicklung von Connected Business Lösungen für die neue Mobilität vorangetrieben werden, um neue Mobilitätsformen zugänglicher und bequemer zu machen. mm1 unterstützt Mobilitätskonzerne bei der Erarbeitung und Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle und Produkte wie zum Beispiel Echtzeit-Reiseinformationssysteme und Connected Car Solutions.

Erfahren Sie mehr über unseren Schwerpunkt Mobility & Logistics.