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Die Herausforderungen der digitalen Transformation für die Beratung

… waren Gegenstand des 16. FFHS Business Breakfast am 06. April im Bistro Spitz des Landesmuseums in Zürich. Lena Kirsch war mit Kollegen vor Ort und hat die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Was war spannend?

In drei spannenden Vorträgen wurden sowohl die Herausforderungen der digitalen Transformation für die Unternehmen am Beispiel der SBB, die unternehmensseitigen Erwartungen an externe Berater sowie die damit einhergehenden Herausforderungen selbiger Beratungshäuser präsentiert und abschliessend im Podium diskutiert. 

In diesem Zusammenhang stellten Dr. Jochen Decker, Chief Architect und Mitglied der Geschäftsleitung SBB IT, Volker Scholz, geschäftsführender Partner der mm1 sowie Sebastian Straus, Fachbereichsleiter für Informationssysteme und IoT an der FFHS sowie Senior Manager bei der mm1 ihre Perspektive auf die veränderte Funktion von Beratung aufgrund der Digitalisierung aus der Perspektive Kunde, Beratungshaus und Wissenschaft dar.

Unternehmen wie die SBB verstehen unter digitaler Transformation weit mehr als die reine Automatisierung von Prozessen. Nach ihrem Verständnis ist sie eine disruptive Veränderung ihres gesamten Geschäfts. Die digitale Transformation ist somit ein «fortlaufender, kultureller Prozess, der kontinuierliche Veränderungen erfordert».

Auch das klassische Beratungsgeschäft verändert sich in vielerlei Hinsicht:

  • Beratung hat ihren Reiz verloren: Im Wettbewerb um den talentierten und jungen Nachwuchs konkurrieren Beratungshäuser nicht mehr nur mit Investment Banken (wie noch vor einigen Jahren), sondern auch mit dem reizenden Spirit agiler Startups.
  • Die Klienten selbst sind fachlich kompetenter geworden und relevante Informationen und Insights, die in vergangenen Zeiten von Beratern zusammengetragen wurden, sind schnell und einfach über die verschiedensten Kanäle verfügbar.
  • Das klassische Beratungsgeschäft funktioniert nicht mehr – salopp gesagt: «Nicht mehr nur reden, sondern auch umsetzen». Um auch zukünftig als glaubhafte Partner für Unternehmen wahrgenommen zu werden, erweitern externe Beratungen sowohl ihre Wertschöpfungskette als auch ihre Kompetenzen und kommen somit dem Bedürfnis nach hybrider Beratung, die die Aspekte Geschäftsmodelle, Prozessmanagement und Spezialwissen in digitalen Domänen vereint, entgegen.

Die Erwartungen von Unternehmen an externe Berater sind klar formuliert:

  • Externe Berater brauchen Verständnis für die Geschäfte der Klienten und müssen in der Lage sein, das Geschäftsmodell in Zusammenarbeit mit dem Klienten zu challengen und zu innovieren. Hierbei ist das Geschäftsverständnis der Schlüssel zum Erfolg, nicht die Technologie.
  • Im Rahmen der digitalen Transformation möchten Unternehmen einen ehrlichen Partner, um gemeinsam den Weg des Experiments gehen zu können.

Mit tiefem Geschäftsverständnis und ehrlicher Zusammenarbeit auf Seiten der Klienten verbunden mit der Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette und Kompetenzen sind auch zukünftig externe Berater wertvolle Partner für Unternehmen auf ihrem Weg der digitalen Transformation.

mm1 unterstützt Sie bei der Definition, Bewertung und Innovation digitaler Geschäftsmodelle sowie der Umsetzung in Geschäftsprozesse, damit Sie die Chancen der digitalen Transformation frühzeitig erkennen und für Ihr Geschäft nutzen können.