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IoT Tech Expo Europe 2017 – Connected Industry Highlights

Am 1. und 2. Juni trafen sich Experten, Analysten und Entwickler in Berlin, um sich auf der IoT Tech Expo Europe 2017 über aktuelle Trends und Herausforderungen im Bereich Internet der Dinge (IoT) auszutauschen. Einer der Schwerpunkte der Veranstaltung war die Vernetzung der industriellen Produktion, die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen, sowie deren Implikationen bzgl. Datenverarbeitung und -sicherheit.

Zielbild: Die vernetzte Fabrik
19 von 20 Industrieunternehmen erwarten durch die zunehmende Vernetzung von Produktionsanlagen in den kommenden Jahren eine radikale Veränderung ihres Fertigungsbetriebs (Quelle: IoT News, 24.04.2017). So ist es auch wenig überraschend, dass bereits heute erhebliche Mittel für Forschung & Entwicklung in IoT-Lösungen fließen. Die zunehmende Verknüpfung von IT und OT (Operational Technology) durch den Einsatz von Sensorik und Anbindung an IoT-Plattformen ermöglicht neuartige mehrwertorientierte Dienste. Beispiele sind die Nachverfolgung von Inventur- und Betriebsmitteln („Asset Tracking“), datengetriebene Qualitätskontrolle und der Einsatz von Assistenzsystemen für Mitarbeiter in der Produktion (u.a. intelligente Arbeitskleidung, kollaborative Roboter).  

Anwendungsfall „vorausschauende Instandhaltung“
Der auf der Konferenz am häufigsten diskutierte Anwendungsfall für fertigende Unternehmen ist das Thema „vorausschauende Instandhaltung“. Erste Pilotprojekte haben gezeigt, dass sich damit Serviceaufwände signifikant reduzieren lassen. Vertreter von Volvo, Konica Minolta und weiteren Firmen teilten mit den Konferenzteilnehmern ihre Erfahrungen bei der Implementierung sowie die einhergehenden Herausforderungen bei der Umsetzung.

Herausforderungen annehmen
„Den meisten Unternehmen ist das Zielbild der vernetzten Produktion klar“, so Marius Kempf, Consultant bei mm1. „Allen ist jedoch auch bewusst, welche Herausforderungen auf dem Weg dorthin zu bewältigen sind.“ Die fünf größten Herausforderungen aus Sicht von mm1:

  • Die Vielzahl an IT- und OT-Standards aus verschiedenen Jahrzehnten (Interoperabilität)
  • Ein unübersichtlicher Markt für IoT-Plattformen, auf dem sich derzeit etwa 400 IoT-Plattformanbieter bewegen
  • Unsicherheit bzgl. der Frage, wer Zugriff auf die erhobenen Daten hat und wem diese gehmpf, ConsulGovernance)
  • Unsicherheit, wie IoT-basierte Produkte und Services bepreist werden sollen bzw. wie das dazugehörige Geschäftsmodell aussehen sollte
  • Die große Nachfrage (bzw. der bestehende Mangel) nach IoT-Spezialisten wie z.B. Data Scientists zur systematischen Datenverarbeitung und -analyse

  „Wir bei mm1 können auf Grundlage unserer Erfahrung in IoT-Projekten bestätigen, dass es sich lohnt, diese Herausforderungen anzunehmen“, so Marius Kempf. „Die vernetzte Produktion ermöglicht die Entwicklung von innovativen datengetriebenen Produkten und Services. So verspricht beispielsweise der Anwendungsfall ‚vorausschauende Instandhaltung‘ eine deutliche Steigerung der operativen Effizienz, unter anderem durch höhere Betriebszeit von Maschinen.“

Mehr Informationen zur IoT Tech Expo 2017 finden Sie auf der Website des Veranstalters.