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mm1 beleuchtet deutschen TV-Markt im Jahr 2017

mm1, die Beratung für Connected Business, hat ihr Trendpaper „Fernsehen 2017 in Deutschland“ aktualisiert. Das Papier führt durch die wichtigsten Trends, die man im deutschen TV-Geschäft in den nächsten Jahren kennen sollte.

Bereits Anfang 2014 hatten die mm1-Experten der Arbeitsgruppe „Media Solutions & Consumer Electronics“ die wichtigsten Prognosen zum TV-Markt in Deutschland im Jahr 2017 zusammengefasst. Seither ist einiges passiert – so mischt seit dem 16. September 2014 der US-Branchenprimus Netflix auch den deutschen Markt auf. mm1 schlüsselt zum Jahresbeginn 2015 in den Themenfeldern Kunden- und Nutzungsverhalten, Anbieter und Bereitstellung, Nachfrage und Kommerzialisierung sowie Technologie und Enabler wieder die wichtigsten Entwicklungen auf.

Hier einige neuen Ergebnisse im Überblick:

Kunden- und Nutzungsverhalten

  • Die parallele Nutzung von Fernsehen und anderen Medien (Second Screen) wird zum Usus. Bei jungen und Mobile-affinen kommt der TV bereits an zweiter Stelle, die primäre Aufmerksamkeit gilt anderen Endgeräten.

Anbieter und Bereitstellung

  • Netflix, Amazon und Co. verschärfen den Video on Demand (VOD) Wettbewerb in Deutschland und erhöhen den Druck auf TV Anbieter.
  • Der Trend geht zum Zweitabo. Konsumenten beziehen VOD und klassisches Bezahlfernsehen parallel statt sich für eine Variante zu entscheiden.
  • Google greift die Vormachtstellung von Apple TV bei VoD/Web-TV Streaming an und Amazon Fire TV tritt als neuer starker Challenger auf.
  • IPTV gewinnt in Deutschland bis 2017 nur wenig an Relevanz. Satellit und Kabel bleiben die dominierenden Übertragungswege mit rund 35 Millionen angeschlossenen Haushalten.

 Nachfrage und Kommerzialisierung

  • Distributoren wie Netflix und Amazon werden zu Content-Produzenten. Ihre Exklusivinhalte treffen und steigern die Kundennachfrage und erhöhen damit das Marktvolumen.

Technologie und Enabler

  • Ultra-HD (4K-Fernsehen mit 3840 x 2160 Pixel) wird bereits dieses Jahr mit dedizierten Receivern bedient. Der neue Standard für hochauflösende Bewegtbilder mit großem Marktpotenzial befindet sich auf dem Weg in den Massenmarkt.
  • Über die Hälfte der Haushalte verfügt 2017 über einen internetfähigen Fernseher. Der Kampf um die Vormacht bei den Betriebssystemen von Smart TVs ist nicht entschieden. Google, Samsung und Co. verfolgen unterschiedliche Konzepte.
  • In jedem Haushalt steht weiterhin ein Fernseher, seine Relevanz im Wohnzimmer nimmt aber ab. Die Mediennutzung konzentriert sich auf mobile Endgeräte.
  • HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) steht mit Version 2.0 vor dem Durchbruch in 2016. Der verbesserte europäische Standard macht die Set-Top Box obsolet.
  • OLED und SUHD Displays sind die heißesten TV Hardware-Trends von der Consumer Electronics Show im Januar 2015.

 

Das Trendpaper „Fernsehen 2017 in Deutschland – Updated Version“ kann ab sofort per E-Mail an k.letzel(at)mm1.de angefordert werden.

 

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