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mm1 präsentiert neues Whitepaper zum Autonomen Fahren auf dem 7. Wissenschaftsforum Mobilität

Beim diesjährigen Wissenschaftsforum Mobilität der Universität Duisburg-Essen beteiligte sich mm1 mit einem Expertenvortrag. Neben namhaften Vertretern aus Industrie und Forschung referierte mm1 Partner Volker Scholz über die Wichtigkeit gesellschaftlicher Akzeptanz für eine Einführung autonomer Fahrzeuge.

Am 18. Juni 2015 trafen sich im Fraunhofer-inHaus-Zentrum in Duisburg Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft zum Austausch über neue Mobilitätskonzepte, sowie deren technische und organisatorische Implementierung. Schwerpunkte lagen dabei auf Fragen der Fahrzeugautomatisierung, sowie Antriebskonzepte und Mobilitätskonzepte der Zukunft.

Kontrovers diskutiert wurde die Frage, ob die neuen Technologien auch vom Kunden angenommen werden. Am Beispiel autonomer Fahrzeuge veranschaulichte Volker Scholz, Managing Partner bei mm1, in seinem Vortrag die Notwendigkeit gesellschaftlicher Akzeptanz für den Markterfolg technologischer Innovationen. Der Beitrag basierte auf dem aktuellen Whitepaper „Autonomes Fahren: Autos im moralischen Dilemma?“. Scholz: „Nur wenn wir es schaffen, dass selbstständig agierende Systeme auch in kritischen Situationen gesellschaftlich akzeptabel handeln, werden solche Technologien erfolgreich am Markt sein.“

In seinem Vortrag stellte Volker Scholz Ansätze für den Umgang mit moralischen Verhaltensdilemmata bei automatisierten Fahrzeugen vor und zeigte auf, dass die Einführung hochautomatisierter Fahrzeuge eine bewusste Auseinandersetzung mit moralischen Fragen notwendig macht. In Bezug auf autonomes Fahren ging er insbesondere auf folgende Anforderungen für gesellschaftliche Akzeptanz ein:

  • Schrittweise Einführung in definierten Anwendungsszenarien, zum Beispiel auf speziellen Autobahnabschnitten oder innerorts bei geringer Geschwindigkeit.
  • Erhöhung der Verkehrssicherheit durch Vernetzung der Fahrzeuge untereinander sowie mit der Verkehrsinfrastruktur.
  • Verzicht auf Top-Down Implementierung ethischer Prinzipien. Stattdessen lernende, nicht-deterministische Systeme nutzen (Neuronale Netze).
  • Aktives Hinweisen auf die gesamtgesellschaftlichen Vorteile.

Eine ausführliche Darstellung ist erhältlich im aktuellen mm1 Whitepaper „Autonomes Fahren: Autos im moralischen Dilemma?“.