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Mobile World Congress – Highlights 2015

Auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona gab es wieder mehr zu sehen als nur die neuesten Smartphones und Wearables: IoT und Connected Car sowie die nächste Mobilfunkgeneration 5G waren weitere Top-Themen. mm1 gibt einen Überblick über die wichtigsten Trends und Highlights des diesjährigen MWC.

1. Internet der Dinge: Kurz davor unseren Alltag zu erobern.

  • M2M-Technologien, die Endgeräte und Dinge netzwerk-agnostisch mit virtuellen Plattformen verbinden, gewinnen immens an Bedeutung.
  • Bis 2020 werden rund zwei Milliarden zelluläre M2M Verbindungen erwartet (Best-Case-Szenario).
  • Anwendungsbeispiel: AT&T integriert den Home Security & Automation Dienst „Digital Life“ mit dem Connected Car Dienst „Drive“ und ermöglicht so in Hausnähe Garagentor, Licht & Temperatur aus dem Fahrzeug zu steuern.

2. Connected Car: Die (R)Evolution geht weiter!

  • Volvos & Ericssons „Vehicle & Traffic Cloud“: sammelt anonym Verkehrs- und Straßendaten via Cloud, um Komfort und Sicherheit beim Fahren zu verbessern (sog. Car2Gov, Car2Car).
  • Vernetzte E-Bikes – Ford verkündet Launch eines neuen smarten Mobilitätskonzepts: die Partner-App MoDe:Link unterstützt Navigation (Lenker vibriert wenn abgebogen werden muss), dynamische Routenplanung und kontrolliert die Tretwerk-Unterstützung durch den Motor.
  • Visa und Accenture präsentieren eine All-In-One Lösung für ein mobiles Bezahlsystem im Auto.

3. Cloud, Sicherheit & Identität: Adressieren steigenden Komplexität.

  • Cloud: Ericsson verbessert sein Cloud Management durch ein Hyperscale-Upgrade und Apcera führt das erste hybride Cloud Operating System ein.
  • Sicherheit: Samsung installiert McAfee VirusScan Mobile für Android auf dem Galaxy S6 und S6 Edge vor; ZTE integriert Eyeprint ID (biometrische Augenerkennung) auf dem Grand S3.
  • Identität: Der GSMA-Service 'Mobile Connect' ermöglicht es,  eine universelle Identität zu kreieren und zu verwalten und authentifiziert Nutzer so sicher via mobilen Endgeräten für mobile und digitale Services.

4. Smart Devices: Inkrementelle Hardware-Innovationen.

  • Die großen OEMs verbessern Hardware-Komponenten bei Wearables, Smartphones und Tablets und fokussieren auf modische Designs.
  • Wearables: Huawei Talkband B2 (All-In-One Tracker), Pebble Time Watch (kompatibel zu Android und iOS) LG Watch Urban (reifes und elegantes Design, mobiles Bezahlen via NFC).
  • Smartphones und Tablets: Samsung Galaxy S6 und S6 Edge mit dem weltweit ersten Display mit gewölbten Kanten; HTC One M9 mit einem Aluminium Mono-Block-Gehäuse; Sony Xperia Z4, das derzeit dünnste Tablet.

5. Mobile Operating Systems: Angreifer behaupten sich.

  • Samsung treibt Tizen, um die Abhängigkeit von Android zu verringern; vernetzt branchenüber-greifend verschiedene Endgeräte wie TVs, Smartphones, Tablets mit Autos oder Banken.
  • Ubuntu verbessert mobile Plattform: nun verfügbar für Smartphones, Tablets, TVs und PCs. Meizu MX4 basiert als zweites  Smartphone auf Ubuntu - nach dem Launch des BQ Aquarius E4.5 Anfang 2015.
  • Firefox OS enttäuscht: Wird zwar Platform für den Panasonic Ultra HD 4K TV und plant Eintritt in 13 neue Märkte mit Fokus auf Entwicklungsländern mit Low-Profile Endgeräten; darüber hinaus keine Verbesserungen oder Erweiterungen des Betriebssystems.

6. Mobile Netze: Völlig neue Möglichkeiten.

  • 5G: SK Telecom möchte der Pionier werden und verkündet den 5G Ausbau im ganzen Land für die olympischen Winterspiele 2018 in Südkorea.
  • Huawei hebt die geringe Latenz von 5G mit einem Showcase hervor, der für selbstfahrende Autos eine massive Verbesserung hinsichtlich der Reaktionsschnelligkeit demonstriert.
  • MVNO: Google verkündet für 2015 ein Mobile Virtual Network Operator zu werden und Wireless Services anzubieten; ein Versuch den Druck auf Pricing-Modelle zu erhöhen.
  • Internet.org: Zuckerberg möchte mehr Nutzer in Entwicklungsländern online bringen; EU-Telkos sind zunehmend über das Ungleichgewicht von Telkos und Internet-Unternehmen frustriert.

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