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Morgenstadt Werkstatt: Erkenntnisse zur vernetzten Stadt von morgen

Ende September 2016 bot die "Morgenstadt Werkstatt" – eine Initiative des Fraunhofer IAO – in Stuttgart eine Plattform, um Städte von morgen nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten. mm1 war als Sponsor aktiv beteiligt, um gemeinsam mit anderen Akteuren Ideen für die Stadt der Zukunft zu entwickeln.

„Forschen für die Stadt von Morgen“ war das Motto der Morgenstadt Werkstatt in Stuttgart. Zu interaktiven Formaten wie Diskussionsrunden, Kreativ-Workshops, Live-Entwicklungen von Apps oder dem Bau von Prototypen waren interdisziplinäre Experten eingeladen, gemeinsam mit anderen Akteuren die Stadt der Zukunft zu gestalten. Vertreten waren unter anderem Architekten, Stadtplaner, Sicherheitsbehörden, Mobilitätsanbieter, Energieexperten, Infrastrukturausrüster und auch mm1 Experten aus den mm1 Practices zu Connected Car sowie Sustainable Innovation.  

„Wir freuen uns sehr, dass wir die durch das Fraunhofer Institut für Urban Systems Engineering organisierte Morgenstadt-Werkstatt aktiv unterstützen konnten“, so Volker Scholz, Partner bei mm1. Dr. Robert Gerlach, Practice Lead Sustainable Innovation bei mm1, ergänzt: „Besondere Impulse ergaben sich im Bereich ‚Sustainable Innovation‘, in dem mm1 mit Themen wie Sustainable Smart Home oder Activity Based Footprinting aktiv ist“.

Für die Stadt von morgen ergaben sich auf der Veranstaltung in fünf Bereichen Entwicklungsperspektiven mit direktem Bezug auf Connected Business:

  1. Nachhaltigkeit – Die IT gestützte Erfassung von recyclebaren Stoffen auch in Bestandsgebäuden sowie IoT basierte Recyclingmarktplätze (Beispiel: Rubicon Global) sind sowohl Chance für ein neues ‚Urban Mining‘ als auch für nachhaltigere Ressourcennutzung.
  2. Vernetzung – Vernetzte Sensoren und Aktoren im Stadtraum erlauben ressourcenschonendere und zielgenauere Unterstützung von Lebenswelten bzw. Nutzungsszenarien in Städten (Beispiel: Steuerung der Straßenbeleuchtung in Abhängigkeit aktueller Nutzung öffentlichen Raumes, Integration von Parkplatz-Sensoren in Straßenbeleuchtung).
  3. Mobilitätssteuerung –  Es erfolgt eine zunehmende Integration von stationären und mobilen Sensoren im Mobilitätskontext. Träger solcher Sensoren sind beispielsweise Fahrzeuge, Fußgänger bzw. Smartphone, Parkplätze, Ampeln und Ladestationen. Diese Integration und die darauf aufsetzenden Anwendungsfälle rund um Mobilität erlauben es, den urbanen Verkehrsfluss, das Mobilitätserleben innerhalb der Stadt sowie die Lebensqualität der Bürger signifikant zu steigern.
  4. Geschäftsmodelle – Die Stadt der Zukunft kann eine zentrale Rolle im Ökosystem von Mobilitäts-, Energie- und Wohnraumanbietern einnehmen.  Beispielsweise können Städte existierende Infrastruktur durch Erweiterung um z.B. Ladefunktionen oder WiFi Funktionalität nutzen, um gemeinsame Geschäftsmodelle mit Stromanbietern und Automobilkonzernen zu realisieren.
  5. Digitale Stadtverwaltung – Durch mobile Angebote zur Einbeziehung von Bürgern in Politik, Stadtverbesserung und Städteplanung (‚open City‘) können Städte im Wettbewerb um die besten Talente durch ein inklusiveres urbanes Bürgererlebnis punkten. Beispiel: Anwendungen zur Bürgerbeteiligung in der Politik (Beispiel: Civocracy) oder Meldung von Reparaturbedarfen (Beispiel: FixMyStreet).

Erfahren Sie mehr über unsere Schwerpunkte Sustainable Innovation, Connected Car und Smart Home.