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Rückblick WWDC 2015: Apple öffnet sein Ökosystem für geräte- und plattformübergreifende Smart-Home-Lösungen

„Works with Apple HomeKit“ – nach dem Marktstart von Apples Smart-Home-Plattform sind die ersten HomeKit-kompatiblen Endgeräte jetzt im US-Handel erhältlich, Europa soll Ende Juli folgen. Die Möglichkeit, künftig auch außerhalb von nativen Apps heraus auf die HomeKit-Datenbank zugreifen zu können, dürfte Apples Plattform zur Hausautomatisierung bei vielen Haustechnik-Herstellern einen Popularitätsschub verleihen.

Apples Smart-Home-Plattform HomeKit stand – trotz seiner aktuellen Markteinführung, in der Keynote der Apple WWDC (Worldwide Developers Conference, 8. Juni 2015) ganz im Schatten des neuen Streaming-Dienstes Apple Music, der Apple Watch sowie neuer Betriebssystemversionen von iOS und Mac OS X.

Was auf den Entwickler-Sessions zu Apple HomeKit auf der WWDC bekannt wurde, dürfte dennoch jede Menge Bewegung in den Smart-Home-Markt bringen. Denn: Apple öffnet sein Ökosystem für Zugriffe von außerhalb der nativen Apple Systeme. Apple HomeKit wird damit wesentlich interessanter für Unternehmen, die ihren Kunden geräte- und plattformübergreifende Smart-Home-Lösungen anbieten möchten.

Künftig lassen sich mehr Gerätetypen („Accessories“) in Apple HomeKit integrieren. Das bislang nur für Entwickler nativer Apple-Programme verfügbare Framework Cloudkit wird von außerhalb der Apple-Gerätewelt nutzbar. Apple stellt Entwicklern dazu mit dem Javascript Framework CloudKit JS einen komfortablen Zugriff  auf die REST-API für seine iCloud bereit. Apple tritt damit in direkte Konkurrenz zu Google Cloud Services und Facebook Parse, die ähnliche Dienste gegen Bezahlung anbieten. Der nun angekündigte Schritt macht es möglich, Apples iCloud als Datenbank für beliebige Anwendungen wie Webseiten, Android Apps etc. zu nutzen.

Auf der WWDC 2015 wurde darüber hinaus bekannt, dass Apple sein HomeKit Accessory Protocol (HAP) in das CloudKit Framework portiert und dort direkt nutzbar machen wird. HAP in der Cloud wird somit künftig den Fernzugriff auf HomeKit-Geräte auch ohne Apple TV ermöglichen.

„Mit den auf der WWDC2015 verkündeten Erweiterungen zu HomeKit und der Öffnung der Apple iCloud geht Apple wichtige Schritte in die richtige Richtung“, so Lyn Matten, Managing Consultant bei mm1. „Apple kommt damit seinem Ziel   näher, Smart Home auf eine einheitliche Basis zu stellen. Allerdings muss Apple auf wichtige Fragen gerade im Hinblick auf komplexere Smart Home Lösungen noch Antworten geben.“ mm1 berät Haustechnik-Hersteller zu Geschäfts- und Vertriebsmodellen mit Apple HomeKit. Bitte kontaktieren Sie dazu unseren Experten unter l.matten(at)mm1.de.