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Scrum-Day 2015

Der Scrum-Day in Stuttgart hat sich als Konferenz rund um Agile Methoden und Prozesse etabliert und fand am 16. und 17. Juni zum neunten Mal statt. Dieses Jahr lag der Fokus auf Managementveränderungen und agiles Arbeiten außerhalb der klassischen Softwareentwicklung. mm1 war vor Ort und fasst für Sie die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

Keynotes: Bosch-Geschäftsführung und Scrum-Erfinder stehen für verändertes Arbeiten

In den vier Keynotes der beiden Scrum-Day Konferenztage stellten Volkmar Denner (Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung), Jeff Sutherland (geistiger Vater von Scrum), Jurgen Appelo (geistiger Vater von Management 3.0) und Joe Justice (Erfinder von eXtreme Manufacturing) dar, wie sie Agilität verstehen und leben. Insbesondere die Einblicke in Boschs Speedboat-Projekte zur schnellen Umsetzung innovativer Geschäftsmodelle verdeutlichten, dass agiles Arbeiten auch in Großkonzernen angekommen ist. Jeff Sutherland ergänzte dies mit der These, dass zum agilen Skalieren in größeren Unternehmen ein agiles Leadership Team notwendig ist. Genau hier setzte Jurgen Appelo mit seiner Management-Methode „Management 3.0“ an, in der er aufzeigte, was Management in der Transition zur agilen Unternehmung leisten muss. „Doing the right thing“ prägt laut Appelo die Zukunft des Managements.

 

Vorträge und Workshops: Teams und Leadership verändern

Die Workshops und Vorträge waren geprägt durch Themen der Team- und Management-Entwicklung. Die wichtigsten Aussagen:

  • Erfolgreiche Team-Leads müssen sich auf das Team konzentrieren anstatt nur auf die zu erledigenden Aufgaben.
  • Agil ist ein Entwicklungsteam nur, wenn es regelmäßig funktionierende Software ausliefern kann. Adaptiert auf Teams außerhalb der Softwareentwicklung bedeutet Agilität somit, dass kontinuierliche Wertschöpfung mit konkret verwertbaren (Zwischen-)Ergebnissen zu kombinieren ist.
  • Skalierungsansätze brauchen einen Unternehmens-Fit, d.h. die neuen Methoden und Arbeitsformen sollen regelmäßig angepasst und damit verbessert werden.
  • Agilität kann einem Unternehmen nicht aufgesetzt werden. Stattdessen muss ein Unternehmen agile „Keimzellen“ nutzen und Bereiche / Teams dazu motivieren, neue Formen der Zusammenarbeit auszuprobieren.
  • Agilität darf nicht nur eine Methode für Teams in Software-Entwicklungsprojekten bleiben. Vielmehr muss Agilität auch vom Management verstanden und adaptiert sein, damit ein Unternehmen die Vorteile neuer Arbeitsformen effizient nutzen kann.
  • Unternehmen, die mit Fehlern nicht offen und strukturiert umgehen („Fehlerkultur“) können nur begrenzt agil sein.

 

 

mm1 auf dem Scrum-Day

Der Scrum Day bietet sowohl der etablierten agilen Community als auch neuen Interessierten eine Plattform, um sich auszutauschen, neue Trends aufzugreifen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. „Mit unserer Teilnahme am Scrum-Day zeigen wir unser Engagement rund um das Thema Agile“, so Maike Lichtwark, Senior Consultant bei mm1. „Die Weiterentwicklung der agilen mm1 Methoden resultieren einerseits aus unseren eigenen Projekterfahrungen, aber zu wichtigen Teilen auch aus dem aktiven Austausch mit der agile Community“.

 

Erfahren Sie mehr über unsere Methodenkompetenz bei Agile Development.

 

Laden Sie sich ihre persönlichen Exemplare unserer beliebten Hilfsmittel für agiles Arbeiten - das mm1 Scrum Poster und das mm1 Scrumban Poster - herunter.

 

Bei Interesse an unseren Case Studies zu dem Thema, wenden Sie sich bitte per E-Mail an Kerstin Letzel unter k.letzel(at)mm1.de.