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Smart Museum: Einfach Kunst erleben!

Wie können Museumsbesuche interaktiver und attraktiver gestaltet werden? Wie lassen sich dazu neue Technologien zum Nutzen der Besucher einbinden? Diesen Fragen widmet sich das Smart Museum-Projekt, eine von Kunstinteressierten ins Leben gerufene Privatinitiative, die mit ihrer Arbeit die Kulturlandschaft in Deutschland unterstützen möchte. Mit dabei: Laurenz Kirchner, Partner bei mm1 und Kollegen.

Bereits mehr als 40 Prozent der über 14-jährigen in Deutschland besitzen heute ein Smartphone, über 25 Prozent der Webseiten-Aufrufe erfolgen mittlerweile von Handys. Es bedarf keiner hellseherischen Fähigkeiten, um zu prognostizieren: Der klassische Audioguide wird selbst bald zum Museumsrelikt, abgelöst durch neue und interaktivere Angebote.

Bleibt die Frage: Was wollen die Museumsbesucher im Jahr 2014 überhaupt und welche individuellen Informationsbedürfnisse haben sie? Und, wichtiger noch: Welche Angebote für ein optimales Besuchererlebnis sind für die Museen mit ihren oftmals bescheidenen finanziellen Möglichkeiten tatsächlich umsetzbar?

„Das Smart Museum-Projekt tritt an, gemeinsam mit den Museen in Deutschland hierauf tragfähige Antworten zu finden. Da kaum ein Museum über freie Ressourcen oder Geldmittel verfügt, um solche Projekte aus eigenem Antrieb zu stemmen, startete das Projekt für die Teilnehmer kostenfrei und wurde bisher zu 100 Prozent von den Initiatoren eigenfinanziert und mit Sachmitteln ausgestattet“, so Laurenz Kirchner, Partner bei mm1 und einer der Initiatoren.

Die Ergebnisse der Workshops, Analysen und daraus resultierende Lösungen und Projektideen werden allen Teilnehmern ausnahmslos zur freien Verwendung überlassen. Projektinhalte und Projektergebnisse werden mit Zustimmung der beteiligten Museen auf der Webseite der Initiative  regelmäßig veröffentlicht und um Toolkits, Anleitungen und Downloads erweitert.

In Zusammenarbeit mit dem me collectors room/Stiftung Olbricht in Berlin sowie dem Museum Kunstpalast in Düsseldorf fanden im Rahmen des Smart Museum-Projekts bereits zweitägige Workshops statt, bei denen die Besucherbedürfnisse in den jeweiligen Museen analysiert wurden. „Wir bedienten uns dabei der Methode des Design Thinkings, um bereits in den Workshops auf Basis beobachteter und analysierter Bedürfnisse erste Ideen zu entwickeln und über Prototypen schon vor Ort zu realen Umsetzungsideen zu kommen“, schildert Initiator Carsten Schmitt-Höppner, Senior Innovation Manager & Sammler, das Workshop- und Projektkonzept.

Ein aus den Workshops abgeleitetes Ergebnis ist der Video Guide Service – eine kostenfreie Plattform für Museen plus App, die den Besucher durch die Ausstellungen führt. Besonders clever: Der Nutzer der App braucht nicht wie beim Audioguide umständlich Nummern eingeben, sondern erhält dank Beacon-Technologie alle vom Museum hinterlegten Infos zu einem Kunstwerk auf seinem Smartphone oder Tablet angezeigt, sobald er sich in dessen Nähe befindet. Mehr Infos dazu im Smart Museum Projekt-Blog.

Erfahren Sie mehr über unseren Methodenschwerpunkt Design Thinking.