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SMI® 20 Startup- und Innovationsmonitor: mm1 Schweiz präsentiert umfassende Übersicht

Großunternehmen versuchen durch spezielle Programme die Stärken von Startups auch für sich selbst abzubilden. Mit dem DAX 30 Startup- und Innovationsmonitor hat mm1 vor ein paar Monaten eine Übersicht der Initiativen der größten deutschen Aktiengesellschaften präsentiert. Eine solche Übersicht wurde nun auch für die SMI 20 Unternehmen (Schweiz) erstellt.

Die Schweiz ist laut dem Global Innovation Index eines der innovativsten Länder weltweit. Doch auch hier stehen etablierte Unternehmen aufgrund von Digitalisierung und anderen Megatrends enorm unter Druck. Zahlreiche Startups mischen mit ihren radikalen und disruptiven Geschäftsmodell- und Produktinnovationen den Markt auf. Deshalb versuchen etablierte Unternehmen zunehmend die Stärke der Startups mit ihren eigenen zu verbinden. Durch spezielle Programme für Startup- und Innovations-Aktivitäten soll dies umgesetzt werden. Das dem so ist zeigt auch die Übersicht der SMI Startup- und Innovationsmonitor. Rund 80 Prozent der SMI 20 Unternehmen haben solche Programme bereits initiiert. Damit können die Großunternehmen gut mit ihren Deutschen Nachbarn mithalten, wenn auch dort der Wert mit 90 Prozent höher liegt.

Schweizer Unternehmen setzten vor allem auf Akzeleratoren

Wie in Deutschland, wo rund die Hälfte der Initiativen Akzeleratoren sind, überwiegt dieses Innovationsprogramm auch in der Schweiz. Hier ist es sogar noch stärker ausgeprägt, denn rund 60 Prozent der 26 identifizierten Initiativen haben die Beschleunigung bestehender Produkt- und Geschäftsideen im Fokus. Deutlich weniger, nämlich nur 20 Prozent setzen auf den schnellen Start neuer Geschäftsmodelle. Auch Venture Capitals sind weniger beliebt bei den SMI 20 Großkonzernen. Lediglich sechs der 26 Initiativen fokussieren sich auf die rein finanzielle Beteiligung an Startups. Der Swiss Startup Monitor zeigt, dass in der Schweiz dennoch genügend Venture Financing auf allen Stufen verfügbar ist. Jedoch gibt es ein klares Defizit was das Early Growth-Stage Funding anbelangt.

Externe Initiativen werden klar bevorzugt

Innovationsprogramme werden entweder als interne Unternehmensbereiche oder in Form von Ausgründungen organisiert. Die grosse Mehrheit der Schweizer Unternehmen setzt bei den Inkubatoren und Akzeleratoren auf Letzteres. Lediglich fünf der Programme sind intern. Hier unterscheidet sich das Bild deutlich von der DAX 30 Übersicht. Dort dominieren klar die internen Einheiten. Auch in Bezug auf die Venture Capital Gesellschaften (VCs) zeigt sich in der Schweiz ein anderes Bild. Lediglich eines der sechs VCs ist extern ausgegliedert. In Deutschland hingegen überwiegen die externen Einheiten.

Zürich ist der Haupt-Innovationsstandort

Die meisten Initiativen haben ihren Standort in der Schweiz, wobei Zürich mit Abstand er beliebteste Standort ist. Wie auch in Deutschland sind die Mehrheit der Initiativen in den letzten fünf Jahren entstanden.

Die Grafik zu den SMI 20 und DAX 30 Startup- und Innovationsprogrammen steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

Passend zur zügigen Umsetzung von Geschäftsideen können Sie das mm1 Lean Startup Poster, das mm1 Corporate Lean Startup Poster sowie das mm1 Design Thinking Poster kostenlos anfordern.

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