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UCC: Die Anbieter müssen sich neu orientieren

Im Gespräch mit dem Fachmagazin Telecom Handel erklärt Laurenz Kirchner, Partner bei mm1, warum der Wettbewerb zwischen Herstellern und Netzbetreibern im UCC Umfeld zunehmen wird. Das Interview erschien in der Ausgabe 14/15 von Telecom Handel auf Seite 23.

Mit Telecom Handel sprach Laurenz Kirchner, Partner bei mm1 und Leiter der Future of Communications Practice darüber, inwieweit das Thema UCC bereits in den Unternehmen angekommen ist und wie sich der Markt in den kommenden Monaten weiterentwickeln wird.

Bei zunehmender Konvergenz wird es zu einer deutlichen Verschärfung des Wettbewerbs kommen. Hersteller wie Microsoft oder Cisco können auf Wholesale-Angebote der Carrier zugreifen und somit als VNO Fullservice-Angebote machen. Damit treten sie dann in direkten Wettbewerb mit Carriern, die teils heute schon UCC Angebote gebundled mit dem Zugang – beispielsweise als virtuelle PBX – vermarkten. Tatsächlich tut sich die Telekommunikationsindustrie aber schwer damit, den milliardenschweren KMU-Markt mit eigenen Cloud-Angeboten zu erobern – hauptsächlich, weil weder Vertrieb noch Kundendienst auf die Bedürfnisse dieser Zielgruppe ausgerichtet sind.

Darüber hinaus ist inzwischen im auch B2B Umfeld eine Neudefinition von Kommunikation aus Nutzersicht zu beobachten: durch zunehmende Mobilität und eine stärkere Orientierung an Social Networking verschwimmt die Grenze zwischen Kommunikation und Collaboration. Die Vision von Communication Enabled Business Processes (CEBP) führt zukünftig nicht unbedingt zu neuen Funktionen, aber zu einer unternehmensweiten Verflechtung von typischen Geschäftsprozessen mit Kommunikationsanwendungen. Dafür benötigen UCC-Systeme offene und eindeutig definierte Schnittstellen zu anderen IT-Infrastrukturen. Dies sollte auch mit neuen, plattformbasierten Geschäftsmodellen der UCC-Anbieter einhergehen – so die Einschätzung von Laurenz Kirchner.

Das Interview erschien am 13. Juli 2015 in der Ausgabe 14/15 von Telecom Handel auf S. 23.

 

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