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WebRTC: Der Browser als Telefon der Zukunft

mm1, die Beratung für Connected Business, hat ihr neues Trendpaper „Fernsehen 2017 in Deutschland“ veröffentlicht. Das Papier fasst die wichtigsten Prognosen einer aktuellen mm1-Analyse zum TV-Markt 2017 in Deutschland zusammen.

Mit nur wenigen Zeilen Code lässt sich mittels WebRTC hochwertige Audio- und Videokommunikation in beliebige Websites und HTML5-Anwendungen integrieren. Von Google kostenlos und als Open Source zur Verfügung gestellt, verwischt WebRTC die Grenzen zwischen Web-Anwendung, mobiler App und klassischer Telekommunikation.

Die technisch und monetär gesehen niedrigen Einstiegshürden von WebRTC erlauben auch Newcomern in der TK-Branche die einfache Erstellung innovativer und qualitativ hochwertiger Kommunikationsanwendungen. Durch die vernachlässigbaren Eintrittsbarrieren und die zu erwartende hohe Nachfrage wird daher eine Vielzahl von Startups in den Markt drängen. Bisher ist der langfristige wirtschaftliche Erfolg der jeweiligen Geschäftsmodelle jedoch noch völlig unklar.

Geschäftsmodelle im reinen B2B-Bereich erscheinen deutlich vielversprechender: WebRTC stellt lediglich die Media Engine – also die Sprach- und Videofunktionalität innerhalb des Browsers – zur Verfügung. Die Vermittlung und Signalisierung sowie die gesamte netzseitige Infrastruktur ist nicht Bestandteil des Standards. Dadurch  entsteht eine Lücke zwischen Endanwendungen auf der einen und der TK-Infrastruktur auf der anderen Seite. Diese muss durch Gateways (z.B. zu SIP) und APIs – kompakte Programmierschnittstellen für Zugangskontrolle, Nutzerverwaltung und Abrechnung – geschlossen werden. Für Anbieter solcher Lösungen eröffnet sich somit ein aussichtsreiches Geschäftsfeld.

Darüber hinaus ist WebRTC auch eine weitere Bedrohung für die Mobilfunkbranche: Auf Endgeräten mit Android-Betriebssystem ist WebRTC bereits im Chrome-Browser integriert. Das Alleinstellungsmerkmal ‚native Integration ins Betriebssystem‘, mit dem der neue Telekommunikationsstandard RCS (Rich Communication Service) vermarktet wird, wird somit zumindest für Android-Smartphones und –Tablets hinfällig. 

Das mm1 Trendpapier "WebRTC: Kommunikation für das 21. Jahrhundert" steht für Sie zum Download bereit.